Nackenverspannungen tapen: Eine einfache Kinesiologie Tape Anleitung für mehr Wohlbefinden

Nackenverspannungen gehören zu den häufigsten Beschwerden im Alltag. Oft sind myofasziale Verhärtungen und eine gestörte Mikrozirkulation im Bereich der Halswirbelsäule die Ursache. Diese einfache 2-Schritt-Taping-Anleitung nach der Sielmann-Methode zielt darauf ab, die Muskulatur zu beglei ten und zu entlasten, um das Wohlbefinden zu fördern.

Das Original Medi-Tape® nutzt die Prinzipien der Gate-Control-Theorie, um dem Gehirn Entlastungsimpulse zu senden, ohne den Körper mit Wirkstoffen zu belasten. Die korrekte Anlage ist entscheidend, damit die mechanischen Reize des Tapes die Muskulatur optimal unterstützen können.

Vorbereitung der Haut

Bevor Sie mit der ersten Anleitung starten, stellen Sie sicher, dass die Haut im Nacken- und oberen Rückenbereich trocken, fettfrei und idealerweise haarfrei ist. Nutzen Sie bei Bedarf ein Pre-Tape Spray, um die Haftung zu maximieren.

Nackenverspannungen

Schritt 1: Das erste Tape anlegen
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Schritt 1: Das erste Tape anlegen

Für diese Anlage benötigen Sie zwei I-Zügel (ca. 10–15 cm) vom blauen Medi-Tape®. Runden Sie die Ecken mit einer scharfen Schere ab, um ein vorzeitiges Ablösen zu verhindern. Bitten Sie die zu tapende Person, den Kopf leicht nach vorne zu neigen, um die Nackenmuskulatur (M. Trapezius) zu dehnen. Nehmen Sie das erste Tape und reißen Sie das Schutzpapier am oberen Ankerpunkt auf. Anker setzen (referenziere image_1.png): Platzieren Sie den oberen Ankerpunkt (ohne Zug) am Nacken, wie in der Illustration gezeigt. Fixieren Sie den Anker fest mit einer Hand, während Sie das Schutzpapier mit der anderen Hand nach unten abziehen. Tape kleben: Kleben Sie das Tape mit leichter bis mittlerer Zugstärke (ca. 25–50 %) vertikal nach unten entlang der Nacken- und Rückenstrecker. Das Ende des Tapes (der untere Anker) wird wieder ohne Zug auf die Haut gelegt. Aktivieren: Reiben Sie das Tape mehrmals fest an, um den Acrylkleber zu aktivieren und den therapeutischen „Lifting-Effekt“ zu starten.
Schritt 2: Das zweite Tape anlegen & Endergebnis
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Schritt 2: Das zweite Tape anlegen & Endergebnis

Wiederholen Sie den Vorgang aus Schritt 1 mit dem zweiten I-Zügel. Kleben Sie es parallel zum ersten Tape, direkt auf der anderen Seite der Wirbelsäule, ebenfalls mit leichter bis mittlerer Zugstärke nach unten. Achten Sie auf einen symmetrischen Abstand und gleichmäßige Ankerpunkte. Symmetrie beachten!: Das fertige Taping-Bild zeigt zwei parallele, blaue Tapes, die von Nacken bis zum oberen Rücken verlaufen und die Wirbelsäule säumen. Abschluss: Reiben Sie auch das zweite Tape fest an. Die Anlage sollte sich sofort unterstützend anfühlen, ohne die Beweglichkeit einzuschränken.
Fertig!
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Fertig!

Wichtiger Hinweis & Rechtlicher Disclaimer

Die auf dieser Seite dargestellten Medi-Taping® Anleitungen und Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information sowie der Unterstützung und Begleitung des allgemeinen Wohlbefindens. Bitte beachten Sie die folgenden Punkte für Ihre Sicherheit: Kein Heilversprechen: Die beschriebenen Methoden und Anwendungen basieren auf den langjährigen Praxiserfahrungen von Dr. med. Dieter Sielmann. Aus den Ausführungen lässt sich jedoch kein Heilversprechen ableiten. Die Wirkung von kinesiologischen Tapes ist wissenschaftlich nicht abschließend bewiesen; ihre Anwendung beruht auf Erkenntnissen der Erfahrungsheilkunde. Kein Ersatz für ärztlichen Rat: Die Inhalte dieser Website stellen keine medizinische Beratung dar und können eine individuelle Untersuchung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt, Physiotherapeuten oder Heilpraktiker keinesfalls ersetzen. Ärztliche Rücksprache halten: Bei akuten oder chronischen Beschwerden, unklaren Krankheitsbildern oder nach Unfällen sollte immer zwingend ein Arzt konsultiert werden, bevor Sie mit einer Eigenbehandlung beginnen. Anwendung auf eigene Gefahr: Die Umsetzung der hier gezeigten Anleitungen erfolgt auf eigene Verantwortung. Die Schmerz und Tape GmbH übernimmt keine Haftung für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch die Anwendung der gezeigten Techniken oder eine Fehlinterpretation der Inhalte entstehen. Kontraindikationen beachten: Tapes sollten niemals auf offene Wunden, akute Hauterkrankungen oder bei bekannten Allergien gegen Acrylkleber aufgebracht werden. Ihre Gesundheit steht an erster Stelle. Nutzen Sie die Medi-Taping® Methode als ergänzende Begleitung in Absprache mit Ihrem medizinischen Fachpersonal.

Profi-Tipps für jede Tape-Anlage aus Dr. Sielmanns Büchern

In der Literatur von Dr. med. Dieter Sielmann erfahren Sie noch mehr über die Feinheiten der Taping-Techniken:

  • Zugstärke: Diese Anlage wird meist detonisierend (entspannend) geklebt, d.h. mit Zug in Richtung des Muskelursprungs.
  • Tragedauer: Das Original Medi-Tape® kann bis zu 7 Tage getragen werden, auch beim Duschen und Sport. Wenn es sich von selbst ablöst, sollte es gewechselt werden.
  • Ganzheitlichkeit: Für eine tiefergehende Unterstützung ist oft die Korrektur der Körperstatik entscheidend, wie Dr. Sielmann in seinem Kursbuch und dem Ringbuch „Anlagetechniken“ detailliert beschreibt. Eine ISG-Blockade kann oft die Ursache für aufsteigende Nackenprobleme sein.

Diese einfache Anleitung kann dazu beitragen, myofasziale Spannungen im Nacken zu begleiten. Sie ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Therapeuten.

Vertrauen Sie dem Original Medi-Tape® und den fundierten Anleitungen von Dr. Sielmann.